Celsius Holdings gehört zu den derzeit auffälligsten Wachstumsaktien im Bereich funktionaler Getränke. Das Unternehmen hat sich mit seinen zuckerarmen Energy- und Fitnessdrinks in einem hochkompetitiven Markt etabliert und konnte seine Umsätze in den vergangenen Jahren stark ausweiten. Die Zahlen aus dem aktuellen Datenblatt der GROWTH Investing Software zeigen, dass dieser Wachstumstrend nicht nur eine Momentaufnahme ist, sondern auf einer soliden operativen Entwicklung beruht.
Operatives Wachstum
In der Fünfjahresbetrachtung kommt Celsius auf ein beachtliches Gesamtwachstum. Der Gewinn ist im Schnitt um 135,22 Prozent gewachsen, der Umsatz sogar um 73,97 Prozent pro Jahr. In absoluten Zahlen spiegelt sich das in einer sehr dynamischen Geschäftsentwicklung wider, die auch von der zunehmenden internationalen Verbreitung der Marke getragen wird. Trotz dieses Tempos weist das Unternehmen kaum Schulden auf, was die finanzielle Stabilität zusätzlich unterstreicht.
Sicherheitsmarge
Auch die Bewertung fällt auf. Die GROWTH-Analyse weist für Celsius eine Sicherheitsmarge von über 80 Prozent aus. Das bedeutet, dass der aktuelle Kurs deutlich unter dem berechneten inneren Wert liegt. Eine derart hohe Differenz ist im Bereich schnell wachsender Konsumaktien eher selten und signalisiert, dass der Markt die langfristigen Ertragsperspektiven bislang nur unvollständig einpreist.
Risikoanalyse
Die Risikoanalyse kommt auf 5 von 6 Punkten. Der kleine Abzug resultiert aus einer gewissen Verwässerung durch neue Aktien, die bei stark wachsenden Unternehmen jedoch nicht unüblich ist. Wichtiger ist, dass Umsatz, Cashflow und operative Erträge klar positiv tendieren und sich die Profitabilität weiter verbessert. In der GROWTH-Risikomatrix zeigen insbesondere der operative Cashflow und der freie Cashflow kräftige Zuwächse, während die Bruttomarge zuletzt ebenfalls gestiegen ist. Gleichzeitig bleibt die Bilanz überschaubar, was in Phasen schwankender Kapitalmärkte ein klarer Vorteil ist.

Trendanalyse
Auch technisch liefert die Aktie ein überzeugendes Bild. Der Kurs befindet sich wieder oberhalb der EMA-50-Wochenlinie, einem der wichtigsten mittelfristigen Trendindikatoren. Nach einer kräftigen Rallye, die zeitweise Kursgewinne von fast 200 Prozent brachte, folgte zwar eine kurze Korrektur, doch inzwischen hat die Aktie erneut nach oben gedreht. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist intakt, und aus charttechnischer Sicht gibt es derzeit kein klares Stop-Signal. Solange der Kurs oberhalb der EMA-50 notiert, bleibt das technische Umfeld konstruktiv.

Kursziel der Analysten
Ein weiteres wichtiges Signal kommt von den Analysten. Laut aktuellem Datenblatt (CELH PDF) liegt das durchschnittliche Kursziel bei 65 US-Dollar, was gegenüber dem damaligen Kurs einem Aufwärtspotenzial von rund 23 Prozent entspricht. Die Spanne der Schätzungen reicht dabei von einem niedrigsten Kursziel von 38 US-Dollar bis zu einem Höchstziel von 80 US-Dollar. Diese Bandbreite zeigt, dass die Aktie zwar nicht frei von Unsicherheiten ist, viele Analysten dem Geschäftsmodell jedoch deutlich höhere Bewertungen zutrauen.
Einordnung für Anleger
In der Gesamtschau ergibt sich ein sehr stimmiges Bild: extrem hohe Wachstumsraten, eine starke Marktposition in einem strukturell wachsenden Segment, kaum Verschuldung, eine ungewöhnlich hohe Sicherheitsmarge und ein klarer technischer Aufwärtstrend. Natürlich bleibt Celsius eine dynamische Wachstumsaktie, bei der Schwankungen dazugehören. Doch gerade die Kombination aus Fundamentaldaten und Charttechnik spricht dafür, dass die Aktie derzeit eher auf der chancenreichen als auf der riskanten Seite steht.
Wer solche Analysen nicht nur für die Celsius Holdings, sondern systematisch für Tausende von Aktien durchführen möchte, findet in der GROWTH Investing Software von Marcus Kitzmann ein leistungsstarkes Werkzeug. Sie verbindet Bewertungsmodelle, Risikoanalyse und Charttechnik in einem einzigen System und ermöglicht es, Über- und Unterbewertungen schnell zu erkennen. Ein Blick in die Software lohnt sich besonders für Anleger, die Wachstumstitel nicht dem Zufall überlassen wollen, sondern auf Daten, Struktur und klare Entscheidungsgrundlagen setzen.


